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«Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.» (Apostelgeschichte, Kapitel 2,4)

Die Firmung wird neben der Taufe und der Erstkommunion als „Initiationssakrament“ bezeichnet. Das bedeutet, dass man mit allen drei Sakramenten immer weiter in die christliche Glaubensgemeinschaft hineingeführt wird. Die Firmung ist ein bestätigendes, freiwilliges „Ja“ zur Taufe und zu Gott. Vor allem ist die Firmung jedoch das Sakrament des Heiligen Geistes. Dies zeigt sich auch, wenn wir dem Begriff Firmung von seinem lateinischen Ursprung her anschauen.  „Firmare“ bedeutet „bekräftigen, stärken“. Das Sakrament der Firmung will die jungen Christinen und Christen auf ihrem Glaubensweg bestärken.

Die Salbung durch den Bischof bei der Firmung, ist das sichtbare Zeichen dafür, dass die Gefirmten mit Gottes Kraft (Hl. Geist) und Liebe ausgestattet und befähigt sind, ihren Lebens- und Glaubensweg zu gehen. Ab der Firmung ist es daher auch möglich, das Patentamt oder viele weitere Aufgaben innerhalb der Kirche zu übernehmen. So gesehen feiern wir in der Firmung das Erwachsensein im Glauben. Aus diesen Überlegungen heraus, haben eine Vielzahl der Pfarreien in der Schweiz das Firmalter auf 18 Jahre erhöht. Dem Zeitpunkt also, in dem die jungen Menschen auch vom Staat her als erwachsen gelten.