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«Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem sind sie verweigert.» (Johannesevangelium, Kapitel 20,23).

Im Sakrament der Versöhnung schenkt Gott den Gläubigen die Vergebung ihrer Sünden. Kraft seiner Vollmacht darf der Priester uns diese Vergebung zusprechen. Dabei ist es von grosser Bedeutung, dass wir unsere Fehler erkennen und vor dem Priester ehrlich dazu stehen. Indem wir dies tun, zeigen wir Reue.

Schuld und Versagen gehören zu unserem Leben. Niemand macht alles richtig. Wir wissen und spüren, dass wir andere Menschen mit unseren Gedanken und durch unser Handeln verletzen können, dass wir uns im kleinen und grossen Massstab ungerecht und lieblos verhalten. Was haben solche Fehler mit Gott zu tun? Jesus sagt: «Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.» (Mt 25,40). Deshalb geht es immer auch um unsere Beziehung zu Gott, wenn wir im Kreis der Familie, der Arbeitskolleginnen, der Freunde, aber auch in wirtschaftlichen und politischen Belangen rücksichtslos und unmenschlich handeln. Im Empfang des Sakraments der Versöhnung, erfahren wir, dass Gott uns die Chance zu einem Neuanfang schenkt.

Die Kinder der 4. Klasse werden im Religionsunterricht in das Versöhnungssakrament eingeführt und feiern am Ende einen Versöhnungsgottesdienst.

Für die Erwachsenen finden vor Ostern und Weihnachten jeweils in der Kirche Versöhnungsfeiern statt. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit zu einem persönlichen Beichtgespräch. Melden Sie sich dazu beim Pfarramt.